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Wismar - Maritimes Flair an der Ostsee

Eingebettet in die malerische Landschaft an der Ostsee ist Wismar eine typische Handelsstadt mit maritimem Flair. Sie liegt im Nordwesten Mecklenburg-Vorpommerns und wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt. Kaufleute, Händler, Seefahrer, Fischer, Salzer und Böttcher verhalfen ihr schnell zu wirtschaftlicher Blüte. Ein zwischen den Städten Lübeck, Wismar und Rostock 1259 geschlossener Dreierbund diente der Sicherung der Handelswege auf See und an Land.

Schnell wachsen Hafen, Schifffahrt und Handelsgewerbe. Die Blütezeit der Hanse beginnt, Wismar wird eine wirtschaftlich erfolgreiche und wohlhabende Stadt. Es entstehen mächtige Sakralbauten in imposanter Backsteingotik. Innerhalb weniger Jahre verbreitet sich im Ostseeraum ein Baustil, der wegen seines Baumaterials und seiner architektonischen Formen als "norddeutsche Backsteingotik" in die Geschichte eingegangen ist. Wismars Einzigartigkeit macht seine an großartigen Bauwerken reiche historische Altstadt aus - einem der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Norddeutschlands.

Die Ostsee hat Wismar und seine Wirtschaft geformt. Schiffbau und Seehandel waren schon sehr früh prägend für die Hafenstadt. Die Werft gehört zu den modernsten Schiffbauunternehmen Europas und gilt als wirtschaftliches Rückgrat der Stadt. Der Hafen von Wismar ist der zweitgrößte Ostseehafen Mecklenburg-Vorpommerns und seit mehr als 750 Jahren ein vielseitiger und gefragter Seegüterumschlagplatz.

Zunehmend an Bedeutung gewinnt die Ansiedlung von holzverarbeitenden Betrieben und der Holzhafen. Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung bilden in Wismar eine Einheit. An der Hochschule Wismar studieren junge Leute unter anderem Elektrotechnik, Informatik, Bauwesen, Maschinenbau und Betriebswirtschaft. Innovative Ideen entstehen auch im beeindruckenden Technologie- und Gewerbezentrum am alten Stadthafen. Kunst und Architektur, die saubere Seeluft, einladende Hotels und gastfreundliche Menschen locken jährlich zahlreiche Touristen in die Hansestadt. Zudem stehen vielfältige Freizeitmöglichkeiten für Familien, Aktive und Erholungssuchende bereit – und das zu jeder Jahreszeit.

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Erfolgreiche Jahre für unsere junge Genossenschaft

Das Altschuldenhilfegesetz hat mit seinen Privatisierungsauflagen den Grundstein für einen großen Teil der Genossenschaftsneugründungen Mitte der 90er Jahre gelegt. Für viele Wohnungsunternehmen, die mit der Altschuldenthematik belastet waren, stellte die Erfüllung der Privatisierungsverpflichtung zur damaligen Zeit eine fast unlösbare Aufgabe dar. Der Wille der Bundesregierung, die Eigentumsquote in den neuen Bundesländern zu stärken, passte nur in den wenigsten Fällen zur Kaufbereitschaft bei den Mietern. Alternativen mussten her, um die Privatisierungsquote von 15 % des Bestandes zu erfüllen. Neben Paketverkäufen an Zwischenerwerber kristallisierte sich der von der KfW ebenfalls anerkannte Weg der Genossenschaftsgründung als der „Königsweg“ heraus.

So auch in der altehrwürdigen Hansestadt Wismar. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH schob im Herbst des Jahres 1996 die Gründung einer neuen Mietergenossenschaft an. Insgesamt 1.360 Wohnungen wurden damals im Wohngebiet Friedenshof für den Verkauf an die Genossenschaft ausgewählt. Das Problem: Aus Mietern mussten erst einmal Mitglieder werden. Das heißt, es mussten Geschäftsanteile gezeichnet und von den zukünftigen Mitgliedern eingezahlt werden. Das ging nur durch offensive Überzeugungsarbeit und finanzielle Anreize durch Förderprogramme von Land und Bund. Alles drehte sich um die finanzielle Ausstattung der Genossenschaft mit ausreichend Eigenkapital durch die zukünftigen Mitglieder.

Am 13.11.1996 fand die Gründungsversammlung der Wohnungsgenossenschaft Friedenshof eG statt. Auf der Veranstaltung unterzeichneten 441 Mitglieder das Gründungsdokument der Genossenschaft und der frisch gewählte Aufsichtsrat bestellte den Vorstand. Seit dem blickt das Unternehmen auf eine lückenlose Erfolgsbilanz zurück. Aus der ursprünglichen Wohnungszahl sind mittlerweile 1.500 Wohnungen geworden. Ein Modernisierungsvolumen von über 20 Mio. € und Instandhaltungsaufwendungen im Bereich von rund 800 T € jährlich sind die in Zahlen ausgedrückten Eckpunkte einer kontinuierlichen Unternehmensentwicklung.

Aus heutiger Sicht war der von den Mitgliedern mehrheitlich gewählte Weg richtig. Die Bündelung der Mieterinteressen in ihrer Genossenschaft bot allen die gewünschte Sicherheit. Einzelprivatisierungen, wie es die eigentumsorientierte Satzung der Genossenschaft zuließe, waren während der ganzen Zeit nie ein Thema für die Mitglieder.

Die beiden langjährigen Vorstandsmitglieder Birk Hellmann und Bernd Sommer gehen auch in den kommenden Jahren von einer stabilen Weiterentwicklung des Unternehmensbestandes aus. Bis heute sind Wohnungsabrisse kein Thema für den Vorstand. Stattdessen schauen der Aufsichtsrat und der Vorstand der Genossenschaft nach vorne und arbeiten intensiv an dem Ausbau der Genossenschaft. Dazu gehören die Planung von Sanierungs- und Umbauarbeiten an Objekten der Genossenschaft genauso wie die Erweiterung des Wohnungsbestandes.

Geschäftsberichte

Unser Unternehmen hat sich frühzeitig entschlossen, die vollständigen Geschäftsberichte unserer Genossenschaft allen Mitgliedern als Downloadmöglichkeit online anzubieten. Bewusst geht unser Unternehmen damit über die handelsrechtlichen Veröffentlichungspflichten hinaus und schafft Transparenz und Verlässlichkeit.

Der Geschäftsbericht des Jahres 2016 wurde auf der gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Vorstand am 18.05.2017 aufgestellt und wird der Mitgliederversammlung am 27.06.2017 zur Beschlussfassung vorgelegt.

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Wohnungswirtschaftliche Kennzahlen

Die Auswertung der betrieblichen Kennzahlen unserer Genossenschaft erfolgt auf der Basis der Prüfberichte des VNW e.V. für das jeweilige Geschäftsjahr. Sie können dabei in der Kennzahlenbildung von den im Geschäftsbericht verwendeten Berechnungsansätzen ggf. abweichen.

  2011 2012 2013 2014 2015
Anzahl Verwaltungseinheiten 1.501 1.499 1.489 1.506 1.506
Wohn- und Nutzfläche in m² 79.361 79.361 79.176 78.598 80.355
Ø monatliche Miete in €/m² 4,8 4,99 5,02 5,07 5,22
Mietausfallquote in % 5,8 5,8 5,7 5,0 5,1
Fluktuationsquote in % 13,9 14,7 13,1 12,9 17,5
Verwaltungskosten je Einheit in € 261 263 292 290 299
monatliche Instandhaltungskosten je m² 1,01 1,12 0,99 1,12 2,47
Mietenmultiplikator 6,0 5,8 5,6 5,8 5,5
Eigenkapitalquote in % 11,6 14,3 17,5 20,2 20,7
Cashflow nach DVFA/SG in T€ 1.602,9 1.502,8 1.645,4 1.732,1 823,3

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Beteiligungen

Seit mehreren Jahren unterhält die Wohnungsgenossenschaft Friedenshof eG eine Unternehmensbeteiligung zur Erfüllung von Zweckaufgaben.

Das wichtigste Engagement des Unternehmens stellt dabei sicherlich die Gründung der einhundertprozentigen Tochtergesellschaft GSH Wismar GmbH im Jahre 2001 dar. Mit einem Stammkapital von 25.000,00 € wurde ein Handwerksunternehmen gegründet, dessen Schwerpunkte in den Gewerken Heizung, Sanitär und Maler liegen. Mit einem festen Mitarbeiterstamm werden fast ausschließlich Leistungen für die Genossenschaft erbracht.

Sponsoring

Für ein Wohnungsunternehmen ist soziales und verantwortungsvolles Handeln wichtig.

Die Wohnungsgenossenschaft Friedenshof eG unterstützt mit einem festen monatlichen Beitrag den langfristigen Vermögensaufbau der Bürgerstiftung der Hansestadt Wismar. Auf der Basis einer neutralen, umsichtigen und sozialen Projektauswahl hilft unsere Genossenschaft mit, verschiedenste Projekte in unserer Heimatstadt zu ermöglichen. Gleichzeitig übernimmt die Stiftung die verantwortungsvolle Aufgabe der ausgewogenen und transparenten Mittelvergabe. Für unser Unternehmen ist es wichtig, dass über die Einzelbeiträge einzelner Spender hinaus auch eine Bündelung des sozialen Engagements für größere Projekte und längerfristigen Förderbedarf gesichert ist.

Bürgerstiftung Wismar

Darüber hinaus arbeitet unsere Genossenschaft auch mit Trägern der Sozialarbeit in Wismar zusammen. Mit Einzelspenden wurde beispielsweise in den zurückliegenden Jahren die Jugend- und Sozialarbeit am Friedenshof unterstützt.